Ein Turniermodus, bei dem jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zwei Partien gegen leistungsnahe Gegner bestreitet – ohne frühes Ausscheiden und ohne den Zeitaufwand von Jeder-gegen-jeden.
Die Teilnehmenden werden nach Spielstärke in eine Rangfolge gebracht – etwa nach Leistungsklasse oder nach Einschätzung der Turnierleitung. Daraus ergibt sich eine durchnummerierte Liste von 1 bis zur letzten Startnummer.
Gespielt wird dann nicht gegen den direkten Nachbarn in der Liste, sondern versetzt: Nummer 3 trifft auf Nummer 1 und auf Nummer 5, Nummer 4 auf Nummer 2 und Nummer 6. Die Paarungen greifen also wie eine Spirale ineinander – daher der Name.
Wichtig für die Planung: Zwischen den beiden Einsätzen einer Person muss mindestens eine Runde Pause liegen. Deshalb reicht es nicht, einfach genug Plätze zu haben – die Partien müssen auch zeitlich sinnvoll verteilt werden. Genau daran scheitert die Planung von Hand am häufigsten.
| Modus | Partien je Person | Besonderheit |
|---|---|---|
| Spiralsystem | genau 2 | Gegner nach Spielstärke versetzt, kein Ausscheiden |
| Round Robin (jeder gegen jeden) | alle anderen | Sehr fair, aber bei mehr als acht Personen zeitlich kaum machbar |
| K.-o.-System | 1 bis mehrere | Die Hälfte ist nach einer Partie raus |
| Schweizer System | feste Rundenzahl | Paarungen entstehen erst nach jeder Runde neu |
Für ein Tagesturnier im Verein ist das Spiralsystem oft der beste Kompromiss: Alle spielen gleich viel, die Partien sind ausgeglichen, und der Zeitplan steht schon vor dem ersten Aufschlag fest.
Die Paarungen selbst sind schnell aufgeschrieben. Aufwendig wird erst die Verteilung auf Runden und Plätze:
Der Turnierplaner übernimmt genau diese Arbeit und rechnet die Varianten durch, bis die Pausen für alle passen.
Teilnehmerzahl eingeben, Wünsche hinterlegen, fertigen Plan ausdrucken. Kostenlos und ohne Anmeldung.
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